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I Modul 1 – Propädeutika
Im ersten Modul werden die Grundlagen gelegt, die für eine Einordnung und Verständigung über das Phänomen „Beratung“ notwendig sind. Dazu werden drei Zielsetzungen verfolgt: einmal die Planung des persönlichen Lernvorhabens, zum anderen die Klärung des Begriffes „Beratung“ und schließlich die Einordnung von Beratung in konkrete gesellschaftliche Zusammenhänge.
Planung des persönlichen Lernvorhabens
- Wie organisieren wir unser Studium, wie entwickeln wir uns zu einer Lerngemeinschaft, welche Hilfs- und Kommunikationsmittel stehen uns zur Verfügung und wie können diese Ressourcen genutzt werden?
„Beratung“ – was ist darunter zu verstehen?
- „Jemandem einen Rat geben“, „etwas oder sich miteinander beraten“, „mit sich zu Rate gehen“, Beratung als Empfehlung, als Wissensweitergabe oder als Prozessmoderation zur Selbstklärung, …: Welche Vielfalt von Einzelprozessen lässt sich bei genauerem Hinsehen erkennen?
- Coaching, Supervision, Mediation, Partnerschafts-, Kunden-, Erziehungs-, Steuer-, Rechts-, Umwelt-, …, beratung: Welche Kommunikationsformen verbergen sich hinter dem umfassenden Etikett „Beratung“?
- Was haben diese Formen der Beratung gemeinsam?
In welchen Zusammenhängen findet Beratung statt? Wo entsteht Beratungsbedarf (gesellschaftliche Orte, an denen Beratung entsteht)?
- Welche gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge und Prozesse begründen einen Bedarf an Beratung?
- Wie wird auf diesen Bedarf reagiert, wie ist Beratung gesellschaftlich eingeordnet und institutionalisiert?
Block 1:
Einführung, Kennenlernen, Nutzung der Telelearning Instrumente, Beratungsbegriff
Block 2:
Hintergründe des Beratungsbedarfs, gesellschaftliche Institutionen zur Beratung, Professionalisierung von Beratung
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